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Marktdaten Malerhandwerk

Branchenkarte & Marktdaten

Das Malerhandwerk ist ein klassischer Bestands- und Renovierungsmarkt: Maler- und Lackiererarbeiten, Putz, Wärmedämmung und Bodenbeläge fallen vor allem in vorhandenen Gebäuden an. Deshalb zählt der Gebäudebestand mehr als der Neubau — und auf der Kostenseite der Preis für Farben und Lacke.

Den größten Bestand — und damit das größte Auftragspotenzial — tragen Nordrhein-Westfalen (9.256,7 Mio. Whg.), Bayern (6.778,1 Mio. Whg.), Baden-Württemberg (5.559,5 Mio. Whg.). Der Erzeugerpreis-Index für Farben/Lacke liegt bei 120,1 (-1,2 % ggü. Vorjahr).

Material-Index (FR)

Farben / Lacke (Erzeugerpreis-Index)

120,1

-1,2 % ggü. VorjahrApr. 2026

Eurostat sts_inppd_m Farben/Lacke

Auf der Karte

Standard-Ebene ist der Wohnungsbestand je Bundesland — der Renovierungsmarkt. Schalte auf Bau-Nachfrage, Kaufkraft oder Gewerbedynamik um, zoome in eine Region und blende die Betriebe ein.

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Bestand schlägt Neubau — und Kaufkraft entscheidet

Renovieren, streichen, dämmen: Der Großteil der Malerleistung entsteht im Bestand. Wo viel Wohnraum steht und die Kaufkraft hoch ist, wird häufiger und höherwertiger modernisiert — die Kombination aus Bestands- und Wohlstands-Ebene zeigt die attraktivsten Märkte. Der Neubau ist das zweite Standbein: Jede Fertigstellung bringt Erst-Anstrich und Bodenarbeiten.

Farben und Lacke als Kostenfaktor

Auf der Materialseite hängt die Marge an den Preisen für Farben, Lacke und Bindemittel — die wiederum von Rohstoffen wie Titandioxid und Lösemitteln getrieben werden. Der Index oben zeigt die Erzeugerpreis-Entwicklung und ihren Vorjahresvergleich, je Land getrennt. Steigende Notierungen schlagen mit Verzögerung auf die Angebotspreise durch.